Nützliche Informationen über Alarmanlagen

Erst kürzlich wies eine große überregionale Zeitung darauf hin, dass die Zahl der Wohnungseinbrüche erneut drastisch gestiegen ist. Die Zahlen entstammen der jüngsten bundesweiten Kriminalstatistik und sagen aus, dass aller vier Minuten eine Wohnung in Deutschland von Einbrechern heimgesucht wird. Mechanische einbruchshemmende Mittel wie Sicherheitsschlösser, Riegel, Tür- und Fensterbeschläge mit Pilzkopfzapfen und weitere Möglichkeiten allein reichen anscheinend nicht mehr aus. Elektronische Alarmanlagen erschweren den Gaunern ihren Raubzug, und sie bewahren oftmals auch die körperliche Unversehrtheit der Hausbewohner. Bereits ein Schlüsseldienst besitzt die Fachkompetenz, seinen Kunden Lösungsmöglichkeiten dazu zu unterbreiten.

Welche Möglichkeiten der elektronischen Alarmanlagen gibt es?

Vielerorts werden Alarmanlagen von der Nachbarschaft als störend empfunden und nicht mehr wahrgenommen, weil sie ständig Fehlalarme auslösen. Tritt tatsächlich der Ernstfall eines Einbruches ein, hat eine solche Alarmanlage ihren Sinn völlig verfehlt. Auslöser sind fast ausschließlich Billiganlagen, die weder in der Technik noch in ihrer Zusammenstellung auf das Gebäude zugeschnitten sind.
Die Komponenten einer sicheren Alarmanlage sind zumindest nach der DIN VDE zugelassen und tragen vorzugsweise das Zeichen des Bundes der Sachversicherer VdS.
Eine der Varianten sind Alarmanlagen, die vor allem bei einem Neubau kabelgebunden installiert werden. Bei ihr werden alle Magnetkontakte, Glasbruchmelder, Bewegungsmelder, Innen- und Außeneinheiten sowie weitere Komponenten zur Alarmzentrale verkabelt.
Praktikabel bei einer Nachrüstung sind außerdem Funkalarmanlagen, die mittlerweile technisch und sicherheitstechnisch ausgereift sind.
Wenn ein Schlüsseldienst Berlin oder eine andere Großstadt betreut, verbindet er solche Alarmanlagen bei Bedarf mit einer Aufschaltung zur Polizei oder zu einem Wachdienst.

Welche Bereiche werden mit einer Alarmanlage abgesichert?

Jedes Gebäude weist eine individuelle Struktur auf. Ein Schlüsseldienst, der ein solches Konzept ausarbeitet, bezieht dabei alle Bauöffnungen ein, die als potenzielle Angriffsziele geeignet sind. Dazu gehören erreichbare Fenster und Türen, Lichtschächte, Hintereingänge und weitere Gebäudeöffnungen. Diese werden vorrangig mit Magnetkontakten und/oder Glasbruchmeldern abgesichert. Zur Innenüberwachung dienen Bewegungsmelder. Die Alarmierung erfolgt über eine Innensirene und/oder eine optisch-akustische Außeneinheit.
Durchdacht konzipierte hochwertige kabelgebundene Alarmanlagen und Funkalarmanlagen sind in ihrer Funktion annähern gleichwertig. Fraglich hingegen ist die Notwendigkeit einer kostenpflichtigen Telefonaufschaltung zur Polizei, die vorrangig bei besonders wertintensivem Inventar versicherungsrechtliche Bedeutung haben kann.

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